Band 2 - Die Zeitenwandlerin erscheint bereits früher
- Markus Voigt
- 9. Juli
- 2 Min. Lesezeit
Ein früherer Termin, ein starkes Zeichen
Ursprünglich war der Release von Band 2 zu Samhain rund um die Nacht zum 01. November geplant – jenem keltisch geprägten Datum, an dem die Grenze zur Anderswelt als besonders durchlässig gilt. Jetzt rückt der Erscheinungstermin um fast sechs Wochen nach vorne:
Zur Tagundnachtgleiche am 23. September 2026, die den astronomischen Beginn des Herbstes markiert.
Damit spiegelt der Veröffentlichungsplan der Trilogie noch deutlicher einen eigenen Jahreskreis wider:Band 1 zur Sommersonnenwende, Band 2 zur Herbst-Tagundnachtgleiche, Band 3 zur Wintersonnenwende.
Die Tagundnachtgleiche – wenn Licht und Dunkel sich begegnen
Die Tagundnachtgleiche (Äquinoktium) ist einer der beiden Tage im Jahr, an denen Tag und Nacht nahezu gleich lang sind. Am 23. September überquert die Sonne den Himmelsäquator, Tag und Nacht halten sich die Waage – auf der Nordhalbkugel beginnt astronomisch der Herbst.
Seit Jahrhunderten gilt dieses Datum als Schwellenmoment:
Es markiert den Übergang von der hellen zur dunkleren Jahreshälfte, von Ernte und Fülle hin zu Rückzug, Innenschau und Vorbereitung auf den Winter. In vielen Traditionen steht die Herbst-Tagundnachtgleiche dafür, Bilanz zu ziehen, „die Früchte der eigenen Arbeit zu ernten“ und zu entscheiden, was mit in die kommende Phase genommen wird – und was zurückbleiben darf.
Genau diese Symbolik passt zur Welt von Victoria Ashcombe: zu Entscheidungen, die nicht mehr rückgängig zu machen sind, zu Geheimnissen, die ans Licht kommen, und zu Kräften, die in der Dunkelheit erst ihr wahres Gesicht zeigen.instagram+1
Warum Band 2 zur Tagundnachtgleiche erscheint
Die Vorverlegung auf den 23. September 2026 ist mehr als nur ein neuer Kalendereintrag. Sie setzt ein erzählerisches Statement:
Die Geschichte taucht tiefer in die Schattenzonen der Welt von Victoria ein – in eine Zeit, in der das Licht kürzer wird und die Dunkelheit Raum gewinnt.
Die Tagundnachtgleiche steht für Balance: zwischen Vergangenheit und Zukunft, Schuld und Hoffnung, Leben und Tod – Themen, die im zweiten Band an Intensität gewinnen.
Leserinnen und Leser bekommen früher als erwartet die nächste Etappe dieser Reise – pünktlich zu jenem Moment im Jahr, in dem viele bewusst in den Herbstmodus wechseln.
Während Samhain den Blick stark auf die Welt der Toten und die ganz dünne Grenze zur Anderswelt richtet, steht die Tagundnachtgleiche als Schwellenfest zwischen den Welten: ein Gleichgewichtspunkt, bevor das Pendel deutlich in Richtung Dunkelheit

Band 2 setzt genau dort an – in der Mitte zwischen Licht und Schatten.



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